The success of the dictatorships - Karl Kautsky

For the 60th anniversary of Sam de Wolff. Speech given on 13 August 1938 shortly before Kautsky's death (17-10-1938), denouncing fascist and state-capitalist regimes. The task is to uplift the proletariat through its class struggle in democracy.

Die Erfolge der Diktaturen.

Der Ehrentag unseres lieben Genossen und Freundes Sam de Wolff1. Fällt in eine Zeit, die uns wenig Veranlassung gibt, Feste zu feiern. Aber je grösser die Schwierigkeiten, desto mehr bewährt sich der Mann. Dafür bietet uns ein lauchtendes Beispeil unser Meister Marx. Kurz waren die Tahe der Siege, die ihm zu feiern vergönnt waren, unendlich lang die Tage der Bedrängeris, in denen er sich zu behaupten hatte. Von seiner Geburt an hatte er dreissig Jahre für seine Entwicklung zu ringen gegen die Kräfter der Reacktion, die erst 1848 eini Ende nahm. Schon im nächtsen Jahre begann der Niedergang der Revolution, eine neue Reaktion setzte ein, die über ein Dutzend Jahre währte. Und kaum hatte nun eine neue Aera der Freiheit begonnen, wurde sie unterbrochen durch die Pariser Commune, 1871. Auf dem Fusse folgte ihr der Zerfall der ersten Internationale und wenige Jahre später das Sozialistengesetz in Deutschland (1878). Als Marx 1883 seine müden Augen schloss, bereitete sich gerade der Zusammenbruch der oesterreichischen Sozialdemokratie vor, und in Russland trat nach dem so viel versprechenden, auch von Marx mit den grössten Erwartungen begrüssten Aufschwung des revolutionären Terrorismus ein völliges Erlahmen der Opposition ein.

Trotzdem hat Marx nie auch nur einen Moment an dem Siege der Sache gezweifelt, der er sein Leben geweiht.

Wir Marxisten folgen darin unserm Meister und Vorbild. Fester als je ist unsere Zuversicht, unser Vertrauen in die Marxistische Lehre. Nichts, aber auch garnichts ist in Erscheinung getreten, das uns Grund gibt an ihr zu zweifeln.

Eine Theorie, eine widerspruchslose zusammenfassung von Erkenntnissen, kan nur überwunden werden durch neue Erkenntnisse, die in widerspruch stehen zu den bisherigen. Die letzten Jahrzehnte brachten keine solchen Ergebnisse, sondern nur blosse Umwälzungen von Machtsverhältnissen. Die neuen Machthaber stichten garnicht nach neuen Erkenntnissen, sie verschütteten vielmehr die einzige Quelle, aus der solche fliessen können: die freie Forschung.

Es gibt Parteigenosen, die meinen, wir hätten unsere Theorie aufgrund der Erfahrungen seit dem Weltkrieg zu revidieren. Aber neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben sie nicht zu präsentieren, die uns über die marxistische Theorie hinwegheben und emporheben könnten. Wo sie vermeinen, etwas Neues zu bieten, stellt es sich bei näherer Betrachtung als etwas sehr Altes heraus, als eine unbewusste Wiederholung primitiven, vormarxistischen, utopischen Denkens.

Aber haben wir nichts wenigstens unsere Taltik zu revidieren, unsere Methode praktischer Arbeit? Vom Feine soll man lernen, wenn er Erfolge erziekt. Man soll ihm seine siegreiche Taktik abgucken, um ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Derartiges ist allerdings in der Kriegsgeschichte öfters vorgekommen. Jeder Feldherr mus trachten, die Taktik des Gegners zu erkennen. Schon um gegen ihn zweckmässig gerüstet zu sein und vorgehen zu können. Doch wäre es sehr verkehrt, wollte er unbesehen die gegnerische Taktik blos deshalb acceptieren, weil sie Erfolg hat. Er muss auch die Bedingungen kennen, asu denen ihre Siege hervorgingen und muss wissen, ob diese Bedingungen im eigenen Lager zu finden sind und einem Erfolg erwarten lassen.

Es gibt Genossen, die meinen, blos die Taktik der Diktatoren bringe heute Erfolg. Wer das nicht einsehe, verstehe unsere Zeit nicht, sei in veraltetem Denken befangen. Ihnen gegenüber haben wir vor allen zu fragen: was versteht man unter den Erfolgen der Diktaturen?

Wenn man von dem Erfolg einer Partei spricht, so meint man inder Regel damit, dass sie es vermag, die Ziele zu erreichen, die sie sich gesetzt hat, also ihr Programm durchzuführen.

Ist das einer der diktatorischen Parteien gelungen? Sie alle zogen aus mit dem Versprechen, und sicher viele von ihnen auch mit der ernsten Erwartung, den traurigen Zustand, in dem sie die Volksmasse vorfanden, in einen befriedigenden zu verwandeln, ihr Wohlstand und Sicherheit der Existenz zu bringen. Die Faschisten versprachen überdies noch die befriedigung der nationalen Eitelkeit und ei Ausdehnung des Staatsgebeites.

Vor alledem ist höchstens die Befriedigung der nationalen Eitelkeit erreicht worden, und auch die nur mit Mitteln, die Krieg order Kriegsgefahr brachten und das Elend der klassen steigerten.

Allerdings in Russland hat man die vollständige Expropriierung der Kapitalisten durchgeführt. Aber nichts irrtümlicher als die Annahme, damit sei schon der Sozialismus gewonnen. Marx bemerkte schon in seinem "Kapital", in dem berümten Kapitel über "die geschichtliche Tendenz der kapitalitischen Akkumulation":

Quote:
Was jetzt zu exproprieren, ist nicht länger der selbst wirtschaftende Arbeiter, sondern der viele Arbeiter ausbeutende Kapitalist. Die Expropriation vollzieht sich durch das Spiel er immanenten Gesetze der kapitalistischen Produktion selbst, durch die Zentralisation der Kapitale. Je ein Kapitalist schlägt viele tot.

Das "Totschlagen" oder Expropriieren von Kapitalisten braucht also keineswegs schon die Aufhebung der kapitalistischen Ausbeutung zu bedeuten, sondern nur die fortschreitende Verringerung der Zahl der Kapitalisten mit dem Endziel, dass schliesskich alles kapitalistische Eigentum in einer einzigen Hand vereinigt ist. Zur Befreiung der Arbeiter vom kapitalistischen Joch führt dieser Vorgang bloss dann, wenn das bisher kapitalistische Privateigentum an Produktionsmitteln in Gemeineigentum der Gesellschaft verwandelt wird, die in Gestalt demokratisch organisierter Genossenschaften, Gemeinden, Staaten auftritt. Wo es dagegen eine diktatorische Staatsgewalt ist, die sich des kapitalistischen Eigentums bemächtigt, führt sie nichts anderes herbei als den Gipfelpunkt des Kapitalismus, jenen Zustand, dem er überall zustrebt. Er bedeutet nicht eine besondere Form des Sozialismus, sondern die für das arbeitende Volk unerträglichste Form des Kapitalismus, den Staatskapitalismus einer Diktatur. Diese Form des Kapitalismus wird nicht erträglicher, wenn sie nicht durch das Wirken von Kapitalisten, sondern durch ehemalige Sozialdemokraten herbeigeführt wird. Diese mögen dabei von den besten Absichten beseelt sein, das mindert jedoch nicht das Unheil, das sie anrichten, notwendigerweise anrichten müssen.

Was wir heute in Russland finden, ist nicht das Eigentum der Arbeiterklasse an dem Produktionsmitteln, über die sie frei verfügt. Dort ist viekmehr gleichtzeitig mit dem gesamten Staatsapparat aucher der gesamte Produktionsapparat zum Eigentum des Diktators geworden, über das er unbeschränkt verfügt.

Es ist völlige Konfusion, von einem Erfolg des Sozialismus in Russland deshalb zu sprechen, weil ess Sozialisten waren, die diesen jammervollen zustand herbeiführten und aufrechterhalten.

Das "Dritte Reich" steht noch hinter der Sowjetunion insofern zurück, als seine Führer ökonomisch besonders unwissen sind. Lenin, Stalin, auch Mussolini sind durch die Schule der Sozialdemokratie gegangen. Hitler und Konsorten dagegen glauben genug zu wissen, wenn sie einem bornierten Hepp-Hepp-Geschrei ein paar unverdaute Rassanphrasen hinzufügen, die nur das Gelächter jedes Anthropologen hervorrufen.

Inbezug auf die Erfüllung ihrer Verspruchen haben die Diktatoren nicht die mindesten Erfolge aufzuweisen, obwohl sie uneingeschränkt über die Staatsmacht verfügen, was bei der Sozialdemokratie bisher nirgends der Fall war. Nichts sinnloser daher, als der Vorwurf dieser gegenüber, sie habe ihr Programm in keinem Staate durchgeführt, in dem sie zur Regierung kam. Nicht einmal den drei Monaten herrschte die Sozialdemokratie unbeschränkt, in denen die sozialdemokratischen Volksbeauftragten in Deutschland 1918/19 regierten. Denn die Volksbeaufragten waren auf höchste eingeengt durch die bisherigen Feinde Deutschlands in Kriege, mit denen bloss Waffenstillstand bestand, durch die Blockade, sowie das Stocken des Staatsapparates. Wenn man diese Hindernisse bedenkt, dann muss man gestehen, die Volksbeauftragten haben in den wenigen Wochen ihrer Regierung Grosses geleistet - Grosses in anbetracht der furchtbaren Hemmungen, jedoch leider nicht im vergleich zu den Bedürfnissen des arbeitenden Volkes. Wie glücklich wäre die deutsche Nation, wenn sie alle die Rechte und Einrichtungen noch besässe, die sie in der Zeit vom 9. November 1918 bis zur Erwählung der Nationalsversammlung am 19. Januar 1919 gewann.

In Beziehung auf ihre Erfolge braucht sich die Sozialdemokratie also keineswegs hinter den diktatorischen Regierungen zu vertecken, sie jahrelang - die Bolschewiki seit 1917, Mussolini seit 1922 - den Staat beherrschen.

Diejenigen, die von den Erfolgen der Diktatoren sprechen, meinen denn auch in der Regel nicht deren Erfolge für den Wohlstand, die Freiheit und Zufriedenheit der Bevölkerung, sondern ihre Erfolge in Beziehung auf die Gewinnung und Festhaltung von Macht.

Sollen wir uns die Methoden zum Muster nehmen, durch die die Diktatoren ans Ruder Kamen? Da muss vor allen auf die Tatsache hingewiesen werden, dass sie nirgends durch eine bewaffnete Erhebung gegen die Streitkrafte der Staatsgewalt emportkamen. Sie haben keine Ursache, in dieser Beziehung auf die Sozialdemokratie herabzusehen. Wo sie eine derartige Erhebung versuchten, sind die stets kläglich unterlegen, Kommunisten wie Nazis. Die letzteren 1923 in München, und später, Juli 1934, in Wien. Wohl bemächtigten sich die Bolschewiki 1917 in Russland der Staatsmacht mit Waffengewalt. Aber das geschah zu einer Zeit, als die Misserfolge der russischen Armee im Weltkrieg diese bereits vollständig aufgelöst hatten. Dies führte zum Zusammenbruch des zarisstischen Absolutismus, des grossen Grundbesitzes, des Kapitalismus. Unter den revolutionären Parteien was damals der Bolschewiki deijenige, deren Organisation und Ideologie am meisten nach militaristischen Muster eingerichtet war. Dies ermöglichte es ihnen, die meisten der noch vorhandenen Kräfte der bewaffneten Macht um sich zu scharen, die sich im Kampfe gegen die anderen damals auftretenden Banden behaupteten. Dadurch gelang es ihnen einen neuen, auf stehendes Heer und Bürokratismus gestützten Absolutismus aufzubauen. Das geschah nicht im Kampf gegen eine festgefügte Staatsexekutive, sondern in einem Moment des völligen Fehlens einer solchen. Das vergassen später die Kommunisten allerorten, als sie ausserhalb Russlands zum Kampf gegen die Regierungen übergingen. Sie übersahen die hochgradige Abnormalität des Zustandes, in dem sich das russische Reich 1917 und 1918 befand und meinten, nach dem Muster ihres damaligen Vorgehens werde sich in der ganzen Welt eine Revolution zur Aufrichtung ihrer Diktatur vollziehen. Bei jedem Versuch, derartiges zu erzielen, sind sie natürlich reglmässig gescheitert. Nur in China was ihnen zeitweise Erfolg beschieden. Indess auch dort nur in Gegenden, in denen die staatliche Zentralgewalt zusammengebrochen war und Anarchie herrschte. Wo der Kommunismus siegreich emporkam, geschah es im Kampf gegen eine von ihm vorher geförderte oder vorgefundene Anarchie, nirgends im Kampf gegen eine festgefügte Staatsgewalt.

Die nicht kommunistischen, faschistischen Diktatoren wieder kamen in die Höhe entweder direkt durch das Offizierskorps ihres Landes oder doch unter Beihilfe oder wenigstens Duldung eines Staatsoberhauptes und seiner Armee.

Sollen wir diese Methoden zu unserem Vorbild machen? Wir Könnten es nicht einmal, wenn wir es auch willten. Jeder Klasse, jeder Partei passen am besten besondere Methoden, die ihrer Natur entsprechen. Die Sozialdemokratie, die aus der sittlichen und intelliktuellen Höhe des Proletariats ihre beste Kraft zieht, und deren Aufgabe es ist, immer weitere Kreise des Proletariats höher zu heben, sie würde stets den Kürzeren dort ziehen, wo sie sich in einen Wettstreit um die Erfzielung von stupidem Kadavergehorsam der Anhängerschaft oder um Anwendung von Lüge und Trug einlassen wollte. Auf diesen Gebieten werden wir stets Stümper bleiben. Dazu sind wir nicht erzogen.

Die Aufgabe der Sozialisten geht dahin, eine Produktionsweise zu schaffen, die der kapitalistischen überlegen ist, und es dadurch ermöglicht, der klasse der Bevölkerung mehr Wohlstand und Freiheit zu bringen.

Die kapitalistische Produktionsweise ist dadurch emporgekommen, dass die Arbeiter, die sie benützt, als freie Lohnarbeiter, den unfreien Arbeitern, Sklaven und Leibeigenen überlegen waren, besseres als diese leisteten, manche Produktionszweige überhaupt erst möglich machten. So schuf sie Grossbetriebe, die nicht nur dan Grossbetrieben mit Sklaven und Leibeigenen sondern auch den Kleinbetrieben freier Arbeiter überlegen waren.

Der Sozialismus wird noch höhere Leistungen aufweisen als die kapitalistische Produktionsweise, wenn die Arbeiter, auf denen er beruht, denen des Kapitalismus überlegen sind und er gleichzeitig auch die Beengung der Produktion durch die Sucht der Kapitalisten nach Sondervorteilen überwindet, die Sucht nach Monopolen und Erschwerungen des Verkehrs.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Sozialisten geht daher dahin, heute schon das Proletariat möglichst hoch zu heben, moralisch, physisch, ökonomisch, intellektuel, damit es schon zu Beginn der neuen Produktionsweise diese über die bisherige hinauszuheben vermag. Das wird bewirkt durch die Klassenkämpfe in der Demokratie.

Die Diktatur, eine jede Diktatur, welche immer die Absichten der Diktatoren, muss ihrem Wesen nach in entgegengesetztem Sinne wirken. Sie demoralisiert die Volksmassen und degradiert sie; sie muss sie in Unwissenheit über die Wirklichkeit, muss jegliches freie Beobachten und Denken unterbinden und damit sie verdummen. Dadurch muss sie sie auch vermehrter Armut aussetzen.

Armut ist ein relativer Begriff. Ein Volk ist ärmer als ein anderes, das mit gleichen Arbeitersaufwand weniger produziert als dieses. In diesem Sinne sind die Nationen mit vorkapitalistischer Produktionsweise ärmer als die Kapitalistischen. Es sind aber auch die freien Nationen kapitalistischer Produktionsweise überlegen den diktatorisch beherrschten Nationen, auch wenn diese anstelle des Privatkapitalismus einen Staatskapitalismus setzen.

Wo ein Zustand relativer Freiheit durch Unfreiheit ersetzt wird, tritt die daraus um sichgreifende Degradation der Arbeiter nicht sofort mit voller Schärfe zutage, solange jene Arbeiter in Proletariat überwiegen, die unter dem System der Freiheit herangebildet wurden. Aber je mehr die junge Generation überwiegt, desto mehr muss die Produkionsfähigkeit des diktatorischen Staates gegenüber der der demokratischen Staaten bei gleichen Arbeitsaufwand zurückbleiben, desto ärmer wird der Staat, desto ärmer seine Arbeiter. In dem sogenannten "sozialistischen" Russland hemmt die Diktatur das Aufsteigen seiner Arbeiter über das tiefe Niveau hinaus, auf dem sie der Absolutismus erhalten hatter. Seine Produktion zeigt sich nicht der kapitalistischen überlegen. Sie bleibt jinter ihr zurück und ebenso die Lebenshaltung seiner Arbeiter, ihre Intelligenz und ihr Selbstbewüsstsein.

Die Diktatur macht die Arbeiter nicht geeignet zum Sozialismus. Sie beseitigt unter ihnen, wenn sie längerzeit dauert, immer mehr alle jene Eigenschaften und Fähigkeiten, der sie bedürfen, sollen sie eine der kapitalistischen überlegene Produktionsweise aufbauen. Jede Diktatur bewirkt das, sie muss das bewirken, ihren Wesen nach, auch wenn die Diktatoren Sozialisten, von den besten Absichten beseelt sind.

Nichts verhängnisvoller daher, als die Meinung mancher unserer Freunde, wir hätten den Faschismus dadurch zu überwinden, dass wir anstelle seiner Diktatur die eigene setzen. Das wäre ein geradezu herostratisches Beginnen, eine Vernichtung aller Arbeit, die wir bisher geleistet. Nur auf der Basis der Demokratie kann das Volk seine Fähigkeiten höher entwickeln, nur auf dieser Basis kann es eine höhere Produktionsweise aufbauen. Unser Ruf muss sein: Nieder mit jeder Diktatur, auch der von Sozialisten.

Die Demokratie allein führt uns zum Ziel.

Source: Kautsky Papers at the International Institute of Social History.

  • 1. Salomon de Wolff (13/8/1878-1960) was one of the founding members of the Dutch Social-Democratic Party (SDP) in 1909, but returned to the Social Democratic Workers' Party (SDAP) in 1913 after dissillusionment with the sectarianism and impossibilism, though he fondly remembered Gorter.
    De Wolff had a long friendship with Karl Kautsky, for instance, he wrote Prosperitäts- und Depressionsperioden, Der lebendige Marxismus; Festgabe zum 70. Geburtstag von Karl Kaustky, 1924. De Wolff housed the Kautskys after their flight from Austria. After the war he stood by Kautsky's son Benedikt when editing Kautsky's autobiography. He also saved Kautsky's letters to Engels (Friedrich Engels' Briefwechsel mit Karl Kautsky. 2. durch die Briefe Karl Kautsky's vervollst, 1955, Wien).
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